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Business Central Upgrade: Warum ältere Versionen zum Sicherheitsrisiko werden

Grafik mit rotem Warnsymbol und Text: Warum ältere BC-Versionen zum Sicherheitsrisiko werden

Viele Unternehmen arbeiten noch mit älteren Versionen von Microsoft Dynamics NAV oder Microsoft Dynamics 365 Business Central, wie BC14. Das System läuft stabil, die Prozesse funktionieren und im Tagesgeschäft gibt es scheinbar keinen akuten Handlungsbedarf.

Doch was im Alltag funktioniert, kann aus Sicherheitsgründen dennoch kritisch sein, denn veraltete ERP-Systeme erhalten oft keine aktuellen Sicherheitsupdates mehr. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz, IT-Sicherheit und die Integration moderner Anwendungen. Ein Business Central Upgrade wird dadurch nicht nur zu einem IT-Projekt, sondern zu einer wichtigen Maßnahme für die Unternehmenssicherheit.

Das ERP-System gehört zu den zentralen Anwendungen eines Unternehmens. Hier laufen Finanzdaten, Kundendaten, Lieferanteninformationen, Einkaufsprozesse und häufig auch produktionsrelevante Informationen zusammen.

Kommt es zu einem Sicherheitsvorfall, kann das weitreichende Folgen haben:

  • Unbefugter Zugriff auf sensible Unternehmensdaten
  • Betriebsunterbrechungen durch Schadsoftware oder Ransomware
  • Verstöße gegen Datenschutzanforderungen
  • Hohe Kosten für Wiederherstellung und Ausfallzeiten
  • Vertrauensverlust bei Kunden und Geschäftspartnern

Je älter eine Softwareversion ist, desto schwieriger wird es, diese Risiken dauerhaft zu kontrollieren.

Microsoft entwickelt Dynamics 365 Business Central kontinuierlich weiter und veröffentlicht regelmäßig neue Versionen sowie Sicherheitsupdates. Für ältere Versionen endet der Support nach den jeweiligen Lifecycle-Richtlinien von Microsoft. Danach stehen keine regulären Sicherheitsupdates und Fehlerkorrekturen mehr zur Verfügung. Microsoft weist zudem darauf hin, dass Kunden ihre On-Premises-Installationen aktuell halten müssen, um den Supportstatus zu behalten.

Das hat konkrete Auswirkungen auf den laufenden Betrieb:

  • Bekannte Schwachstellen werden nicht mehr geschlossen
  • Sicherheitslücken bleiben dauerhaft bestehen
  • Neue regulatorische Anforderungen werden möglicherweise nicht mehr unterstützt
  • Die Kompatibilität mit Microsoft 365 und anderen Plattformen nimmt ab

Ein ERP-System ohne aktuelle Sicherheitsupdates wird mit jedem Monat schwerer abzusichern.

Cyberkriminelle suchen gezielt nach bekannten Schwachstellen und so gibt es regelmäßig Warnungen zu Sicherheitslücken. Sobald Sicherheitslücken dokumentiert werden, verbreiten sich entsprechende Angriffsmethoden häufig sehr schnell. Bei älteren ERP-Versionen entsteht dadurch ein Problem: Die Schwachstelle ist bekannt, aber ein Sicherheitsupdate steht nicht mehr zur Verfügung.

Die fehlenden Updates sind nur ein Teil des Problems, darüber hinaus erhöhen weitere Aspekte das Risiko:

Moderne Business-Central-Versionen unterstützen aktuelle Sicherheitsmechanismen wie Microsoft Entra ID und Multi-Faktor-Authentifizierung deutlich besser als viele ältere Installationen. Dadurch lässt sich der Zugriff auf sensible Daten gezielter absichern.

Die älteren NAV- oder BC-Systeme von Unternehmen wurden über Jahre erweitert und angepasst. Mit jeder zusätzlichen Anpassung steigt der Aufwand für Wartung und Sicherheitsprüfungen. Gerade bei Eigenentwicklungen fehlen häufig moderne Sicherheitsstandards oder aktuelle Prüfmechanismen.

Microsoft integriert kontinuierlich Verbesserungen in die Plattform. Unternehmen mit älteren Versionen profitieren davon nicht und verzichten auf Funktionen, die Sicherheitsrisiken reduzieren können.

Oft wird ein Business Central Upgrade zunächst als Kostenfaktor betrachtet. Dabei geraten die indirekten Kosten einer veralteten Systemlandschaft häufig aus dem Blick. Ältere Versionen verursachen oft einen höheren Wartungsaufwand, erschweren die Analyse von Fehlern und verlängern die Wiederherstellungszeiten im Störungsfall. Hinzu kommen steigende Ausgaben für externe Spezialisten, da das Know-how für ältere Systeme zunehmend seltener wird. Auch die Anbindung neuer Anwendungen oder moderner Microsoft-Lösungen gestaltet sich häufig aufwendiger. In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Kosten für Wartung, Fehlerbehebung und Sonderlösungen über die Jahre stärker steigen als die Investition in ein geplantes Upgrade.

Sicherheit ist für viele Unternehmen der Anlass, sich mit einem Upgrade zu beschäftigen. Gleichzeitig eröffnet eine aktuelle Business-Central-Version zusätzliche Möglichkeiten für zukünftige Anforderungen.

Aktuelle Business-Central-Versionen bieten:

  • Regelmäßige Sicherheits- und Funktionsupdates
  • Bessere Integration mit Microsoft 365
  • Unterstützung moderner Cloud- und Hybrid-Szenarien
  • Höhere Skalierbarkeit
  • Verbesserte Performance
  • Langfristige Wartungs- und Investitionssicherheit

Ein Business Central Upgrade schafft damit die Grundlage für zukünftige Digitalisierungsprojekte.

Der Wechsel von Microsoft Dynamics NAV oder älteren Business-Central-Versionen auf eine aktuelle Plattform sollte gut geplant sein. Ein erfolgreiches Upgrade beginnt deshalb nicht mit der technischen Migration, sondern mit einer gründlichen Analyse der bestehenden Systemlandschaft. Gemeinsam mit den Kunden analysieren wir die bestehende ERP-Landschaft, bewerten Anpassungen und identifizieren mögliche Sicherheits- und Wartungsrisiken. Auf dieser Grundlage lässt sich ein realistischer Migrationspfad entwickeln, der sowohl aktuelle Anforderungen berücksichtigt als auch die langfristige Upgradefähigkeit des Systems sicherstellt.

innovis begleitet Unternehmen durch diesen Prozess und sorgt dafür, dass nicht nur die technische Umsetzung im Blick bleibt. Ebenso wichtig sind die bestehenden Geschäftsprozesse, die Bedürfnisse der Anwender sowie die strategischen Ziele des Unternehmens. So entsteht ein Upgrade-Konzept, das aktuelle Herausforderungen berücksichtigt und gleichzeitig Raum für zukünftige Anforderungen schafft. Und mit Managed Application Services unterstützt innovis Unternehmen zudem dabei, Updates, Wartung und Betrieb von Business Central dauerhaft planbar zu gestalten.

Mit dem kostenfreien Business-Central-Upgrade-Check erhalten Unternehmen eine erste Einschätzung ihrer aktuellen Situation.

Sie möchten wissen, wie hoch Ihr aktuelles Risiko ist? Nutzen Sie unseren kostenfreien Business Central Upgrade Check und erhalten Sie konkrete Handlungsempfehlungen für Ihren weiteren Weg.

Wer heute noch mit älteren NAV- oder Business-Central-Versionen arbeitet, trägt häufig ein unterschätztes Sicherheitsrisiko. Fehlende Sicherheitsupdates, steigende Wartungsaufwände und sinkende Kompatibilität können langfristig erhebliche Kosten verursachen.

Mit einem rechtzeitig geplanten Business Central Upgrade lassen sich bekannte Sicherheits- und Wartungsrisiken deutlich reduzieren. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von einer besser wartbaren Systemlandschaft und können neue Microsoft-Technologien einfacher integrieren.

Starten Sie jetzt Ihr Business Central Upgrade!

Unsere Experten beraten Sie gern zum Business Central Upgrade und beantworten Ihre individuellen Fragen.

    Ältere Versionen erhalten nach dem Supportende keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Bekannte Schwachstellen bleiben dadurch bestehen und können leichter ausgenutzt werden.

    Spätestens dann, wenn sich die eingesetzte Version dem Ende ihres Supportzeitraums nähert oder wichtige Sicherheitsupdates nicht mehr bereitgestellt werden.

    Nein. Eine Firewall schützt nur einen Teil der IT-Landschaft. Sicherheitslücken innerhalb des ERP-Systems können dadurch nicht automatisch geschlossen werden.

    Neben verbesserten Sicherheitsfunktionen profitieren Unternehmen von regelmäßigen Updates, besserer Microsoft-365-Integration, höherer Performance und langfristiger Wartungssicherheit.

    Das hängt von Faktoren wie Version, Individualentwicklungen, Schnittstellen und Datenbestand ab. Ein Upgrade Check schafft hier frühzeitig Transparenz.